Berastagi

Auf dem Weg von Bukit Lawang zum Lake Toba machten wir noch zwei Tage halt in Berastagi. Von der Dachterrasse von unserem Homestay aus konnten wir auf den momentan fast täglich spukenden Vulken Sinabung sehen.

Hier besuchten wir mit dem Local-Bus einen Wasserfall und Thomas den nicht spukenden Sibayak Vulkan. Sie fühlte sich an diesem Tag nicht ganz so wohl.


Berastagi und unser Unterkunft

Wir kamen im Nachelle Homestay unter und waren sehr zufrieden. Es gibt verschiedene Zimmer zur Auswahl, mit oder ohne Bad. Buchen muss man diese Unterkunft direkt bei den Besitzern. Sie gaben uns auch genau Angaben wie wir zum Wasserfall kommen, wie zum Vulkan oder auch Restaurant-Tips etc. 

Sie waren sehr freundlich und es war sehr angenehm bei ihnen. Auch diese Unterkunft können wir somit sehr empfehlen. Vor allem die Aussicht vor der Terrasse ist schon beeindruckend. Die zwei Vulkane, der 2'095 m hohe Gunung Sibayak und der der 2'454 m hohe Gunung Sinabung, sind echte Hingucker. 

Auf dem Gemüsemarkt kauften wir uns sehr frische Früchte, die hier in der Umgebung angebaut werden. Auch Gemüse und eine kleine Auswahl an Pflanzen hatte es im Angebot.  

Berastagi liegt auf etwa 1300 Meter Höhe am Rande des Toba-Hochlandes. Das Klima hier ist somit etwas kühler und angenehmer als in Regenwald von Bukit Lawang. 

Deswegen kamen schon in den 1920er-Jahren Niederländer aus der sumpfigen Küstenebene zur Erholung hierher, um sich ein ländliches Rückzugsgebiet einzurichten. Heute errichten wohlhabende Medaner Wochenendhäuser.


Sipisopiso Wasserfall

Zuerst fuhren wir für gerade mal 5'000 IDR (pro Pers.) nach Kabanjahe, für weitere 7'000 IDR pro Person bis zum Dörfchen Situnggaling. Hier fährt der Bus der Hauptstrasse nach weiter und biegt nicht zum Wasserfall ab. 

Wir liefen somit zu Fuss die etwa 3 km. Vorbei an zig Chili-Feldern und sonstigen Plantagen. Da gerade Wochenende war und Ramadan-Ende, waren auch hier wieder viele Einheimische unterwegs die uns beim vorbeifahren zuwinkten. Einige Jungs, die mit ihren Motorrädern unterwegs waren hielten an und wollten Fotos mit uns machen. Also eher mit ihr als mit ihm...

Dies ging beim Aussichtpunkt auf den Wasserfall weiter. Als der Erste auf uns zu kam und um ein Foto bat, war die scheu von ihnen überwunden und immer mehr kamen auf und zu. So machten auch wir einige mit Ihnen. 

Ganz runter zum Wasserfall liefen wir jedoch nicht, zu heiss um danach alles wieder rauf zu laufen.

Als wir uns auf den Rückweg machten fragten wir die Jungs beim Eingang ob es einen Bus zurück gibt. Nein war die Antwort. Aber sie meinten wir sollen hier warten, sie schauen ob uns jemand mitnehmen kan. Da alle Autos die zurück fuhren voll besetzt waren fragten sie uns ob wir auch Motorrad fahren würden. Ja klar. Ohne etwas zu verlangen fuhren sie uns mir ihren Rädern zurück zur Bushaltestelle. Wow....


Sibayak Vulkan

Am Abend ging es ihr plötzlich nicht mehr all zu gut, hatte wieder einmal ein wenig stärkeren Durchfall und fühlte sich einfach nicht fit. Am Morgen musste sie somit passen. Die Vulkanwanderung war heute nichts für Sie. So zog Er mit einem Pärchen los. Sie hütet in dieser Zeit das Bett. 

Da eigentlich immer Sie die Blogeinträge schreibt folgen hier nur einige Bilder. Er war danach ziemlich begeistert und Sie ein wenig deprimiert dass sie nicht dabei sein konnte. Seht somit selbst...

Wie man auf dem einen Foto sieht, ist es auch möglich dort zu campen. Die Indonesier machen das am Wochenende sehr oft. 


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