Lake Toba

Am Lake Toba war nicht viel los. Ideal zum entspannen, nix tun und mit dem Roller ein wenig herum zu düsen. Es hat zwar extrem viele Unterkünfte hier, aber die Strassen waren meistens fast ausgestorben. Uns gefiel es hier.


Anreise

Mit dem Touristen-Bus fuhren wir von Berastagi nach Parapat. 150'000 Kyat kostete die Fahrt pro Person, die wie immer viel länger dauerte als angekommen oder uns erzählt wurde. Einen direkten Local-Bus gibt es nicht. Etwa 5 mal hätte man umsteigen müssen, mit unserem zu schwerem Gepäck ein klares und schnelles Nein.

Für weitere 15'000 Kyat fuhren wir mit der Fähre rüber auf die grosse Insel Samosir, zum Touristenstädtchen Tuk Tuk, direkt zum Steg unserer Unterkunft.

Nach Parapat kommt man auch direkt von Bukit Lawang aus, dies ist dann jedoch schon eine sehr lange Fahrt, da er via Berastagi fährt. Und natürlich erreicht man den Lake Toba auch von Medan und einigen weiteren Touristischen-Orten. Die Unterkünfte können da einem immer sehr gut weiterhelfen. 


Unsere Unterkunft

Romlan hiess unsere Unterkunft und liegt direkt am See. Das Zimmer war angenehm und wir hatten einen schönen Blick von unseren Terrasse aus. War jetzt nicht aussergewöhnlich aber gut und günstig.


Rollerausflug

Da wir nicht all zu viel machten gibt's auch nicht all zu viel zum erzählen. Die Batakhäuser vielen uns aber sehr schnell auf. 

Einige Fakten zu den Bataks gemäss Wikipedia:

Die Batak sind ein indigenes Volk und einige von ihnen leben eben auf dieser Insel Samosir. 

Die Batak kamen, verglichen mit den anderen Völkern Indonesiens, erst spät unter den Einfluss der holländischen Kolonialherrschaft. Erst 1907, mit dem Tod des letzten Priesterkönigs der Batak, erlangten die Niederländer die vollständige Kontrolle über die Batak. 

Die Batak-Häuser mit ihren mächtigen gebogenen Satteldächern stehen meist auf Pfählen, ihre Wände sind nach aussen geneigt und mit Schnitzereien oder dekorativen Verschnürungen versehen. Symbolisch entspricht der schmucklose Unterbau der Sphäre der Unterwelt und der animalischen Begierden. Mitunter wird hier Unrat gelagert oder es werden Schweine gehalten. Der darüber liegende Aufenthaltsort der Bewohner ist die Sphäre des Menschlichen. Die traditionelle Architektursprache ist für die Ethnien der Batak ein lebendiges Element der kulturellen Identität. So finden sich Elemente der traditionellen Baukunst auch teilweise in modernen Verwaltungsbauten, Läden oder christlichen Kirchen

Es gibt ein spezielle Bakat-Dörfchen welche man besuchen kann und es finden zu speziellen Zeiten auch Tanz-Shows statt. Wir fuhren auf einen kleinen Aussichtshügel und hatten auch von da mit der Drohne einen super Blick auf ein richtiges Dörfchen.

Ansonsten erinnerte uns die grüne, hügelige Landschaft teilweise ein wenig an die Schweiz. Was meint ihr? Es hatte sogar überall Kirchen...


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