Pulau Weh

Pulau Weh ist eine Insel und liegt ganz in Norden von Sumatra. Zu erreichen ist die am besten von Band Aceh aus. Eine Stadt die 2004 über von einem Tsunami zugerichtet wurde und sehr viele Menschen starben.

Die Insel ist perfekt für Leute die entspannen möchten. Partys oder Bars die bis spät in die Nacht geöffnet haben sucht man hier vergebens. Dafür ist es ideal zum schnorcheln, tauchen, baden, fein zu Essen und zu relaxen.


Anreise

Zu erreichen ist die Insel mit dem Flugzeug oder der Fähre. Der nächste Flughafen befindet sich auf der Insel, nahe Sabang. Es ist aber auch möglich nach Banda Aceh zu fliegen.

Nach einer kurzen Fahrt zum Hafen mit dem Taxi oder einem Tuk Tuk geht's dann mit der Fähre auf die Insel. Von dort kommt man mit einem Tuk Tuk wieder zum gewünschten Ort / Unterkunft.

Wir nahmen den Nachtbus von Medan aus nach Banda Aceh und fuhren dann mit der Fähre auf die Insel. Diese Stunden waren sehr abenteuerlich....


Unterkunft

Die meisten Reisenden suchen eine Unterkunft in Iboih, wie wir es schlussendlich taten. Es gibt jedoch auch einige Unterkünfte im Osten an der Sumur Tiga Beach. Das Freddies und das Casa Nemo können wir weiterempfehlen. Leider hatten beide an den gewünschten Tagen nicht die passende Unterkunft frei.

Den Strand oder das Restaurant kann man bei beiden Unterkünften besuchen auch wenn man nicht bei ihnen nächtigt. 

Wir entspannten uns somit in der Nähe von Iboih im Cafe Olala welches auch super Essen anbietet. Unser Bungalow mit Seeblick in der zweiten Reihe kostete nur 150'000 IDR. Ein kleines Paradieschen. Einen langen Sandstrand sucht man hier jedoch vergebens. 

Zum essen können wir auch das Dee Dees empfehlen, denn auch dort war das Essen fabelhaft.


Aktivitäten

Die Unterwasserwelt konnte unserer Meinung nach zwar nicht ganz mit den Perhentian Inseln in Malaysia mithalten, gefallen hat es uns aber trotzdem. Wollten eigentlich noch tauchen, die Nase von Thomas liess dies jedoch nicht zu. Sie war ständig verstopft.

Die Strömung hier beim schnorcheln mussten wir feststellen darf jedenfalls nicht unterschätzt werden. Teilweise ist sie sehr stark und es treibt einem sehr schnell weit weg.

Mit dem Roller kann man super die Insel erkunden. Pro Tag inkl. Sprit zahlt man etwa 90 - 100'000 IDR.

So fuhren wir auch zum Kilometer Zero Monument. Ein solcher Zero Point, Fundamentalpunkt oder wie er auch immer noch genannte wird gibt es in mehreren Ländern, auch in der Schweiz und zwar in Olten. 

Auch hier wurden wir wieder fleissig fotografiert. Wirklich spektakulär ist dieses schon recht heruntergekommene Denkmal unserer Meinung nach nicht. Man findet rundum einige Souvenir-Stände und kleine Restaurants. 

Die Hot Springs kann man jedoch sehr gut auslassen. Nix besonderes und an baden war uns hier nicht zu mute.  Der Hafen nebenan hatte jedoch noch spezielle Boote und durch die schöne Küstenstrasse war die Fahrt nicht ganz umsonst. 

Der Jaboi Vulkan ist kein typischer Vulkan mit schönem Kraterrand. Es sieht eher nach einem Erdrutsch aus.  Somit nicht ein muss, wenn man jedoch genügend Zeit hat wieso auch nicht. Wenn man vom Parkplatz los läuft riecht man schon nach wenigen Minuten sehr stark den Schwefel und es ist überall Gelb. 

Unterwegs sahen wir immer wieder farbenfrohe Moscheen, rein gingen wir aber nie.

Im Sabang kauften wir auf einem Mark frische Früchte. Beide kannten wir vor Indonesien nicht. Da wir sie testen konnten und gleich sehr begeistert waren kauften wir je ein Kilo. Die Mindestmenge hier wie es aussah und das für je 15'000 IDR. Dafür kliegen wir zuhause nicht eine, wenn man sie überhaupt in einem Spezial-Laden kaufen kann...

Habt ihr schon mal von der Mangosteen oder auch Mangostane genannt gehört? Oder wir wäre es mit Rambutan? Beide müsst ihr unbedingt probieren! 

Bei der Mangosteen, die überhaupt dicht nach Mango schmeckt oder so aussieht, muss man zuerst die rot abfärbende, dicke Schale entfernen. Im Innern erscheint ein Fruchtkern der uns an eine Knoblauchzehe erinnert. Einige haben noch einen nicht essbaren Stein in den einzelnen Fruchtteilen. Schmecken tut sie wie ein Mix aus Trauben, Litschi und was auch immer....

Die Rambutan Frucht ist mit dem Litschibaum verwandt und so ist auch die Konsistenz sehr ähnlich. Auch hier muss man die äussere Schale entfernen. 

Die Schlangenfrucht respektive die Frucht vom der Salakpalme fanden wir jedoch gar nicht fein. Wenn ihr die Jackfrucht gern schmeckt sie euch vielleicht. Sie wird als Snake-Fruit angepriesen da die Fruchtschale schuppig überlappend ist und somit an eine Schlangenhaut erinnert.

Die Insel hat uns wirklich sehr gefallen. Die Strassen sind oft sehr kurvenreich und es geht immer wieder rauf und runter. Da die Einheimischen gerne die Kurven schneiden muss man immer mit allem rechnen. 

Immer wieder hatten wir wunderschöne Aussicht von den Strassen aufs Meer oder auf die grünen Wälder. 


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